Heimatgeschichtlicher Verein IlmenauHeimatgeschichtlicher Verein Ilmenau
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Heimatgeschichtliche Arbeit
in Ilmenau

Geschichte und Ziele des Vereins

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Seit Ilmenau Mitte des 19. Jahrhunderts "Bad“ wurde, gibt es eine umfangreiche heimatgeschichtliche Literatur. Diese wurde und wird bis in unsere Tage fortgesetzt und ergänzt. Kurgäste, Besucher und Studenten am Technikum benutzten ab Ende des 19. Jahrhunderts Ansichtskarten und sorgten damit für eine umfangreiche Bild-Dokumentation. 

Die Heimatgeschichtliche Entwicklung der Stadt wurde immer wieder von Einzelpersonen und Gruppen erforscht und dokumentiert. In der jüngeren Vergangenheit waren dies besonders Stadtarchivar Hermann Seidler, Walter und Willy Botz, Karl Werner, Otto Hösrich, Henry Fischer, Kurt Hartmann,
Kurt Thiele, Lene Rottmann, Dr. Egon Riedel, Roland Wedekind, Dr. Jürgen Apel, Fritz Gratias, Prof. Günter Bräuning, Fritz Barth, Ottfried Krannich und andere.

 In der DDR fanden alle „Kulturschaffenden“ unter dem Dach des Kulturbundes ein zu Hause. Johannes R. Becher gründete 1945 diese kulturelle Massenorganisation. Bis zum Ende der DDR gab es in Ilmenau im Kulturbund eine Fachgruppe Heimatgeschichte. Hier wurden heimatgeschichtliche Sachverhalte bearbeitet und archiviert. Und es wurde unter größten Schwierigkeiten heimatgeschichtliche Literatur veröffentlicht.  

Als ab 1990 wieder Vereine möglich waren, gründete sich der Heimatgeschichtliche Verein e.V. Ilmenau mit Dr. Egon Riedel als Vorsitzendem. Als Vereinsziel steht in der Satzung:

Der Verein trägt mit seiner Arbeit zur Erforschung,
Vertiefung und Erweiterung heimatgeschichtlicher Kenntnisse
der Stadt Ilmenau und ihrer engeren Umgebung bei.

Nach Dr. Egon Riedel übernahmen Elke Gillmeister und Günter Andrä den Vereinsvorsitz. In den 90er Jahren war der Verein auch erfolgreich Träger verschiedenster Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) in Ilmenau. Der Heimatgeschichtliche Verein betrachtet sich als Zusammenschluss und Interessenvertretung heimatgeschichtlich tätiger und interessierter Bürger. Daraus ergibt sich ein breites Wissens- und Arbeitsspektrum. 

Die Vereinsmitglieder treffen sich in der Regel einmal im Monat zum Erfahrungsaustausch oder zu Vorträgen über heimatgeschichtliche Themen. Treffpunkt und Termine richten sich jeweils nach Thema und Referent. Zu diesen Vereinsabenden werden jeweils Einladungen verschickt und die Termine und Themen in der Tagespresse veröffentlicht. Diese Veranstaltungen sind öffentlich, der Eintritt ist frei. Spenden sind immer willkommen. 

Im Laufe der Jahre haben Vereinsmitglieder einzeln oder in Gruppen bestimmte Themen bearbeitet. Die Ergebnisse dieser Arbeit befinden sich zusammen mit anderen Belegen (Duplikate, Schenkungen, Nachlässen, usw.) im Vereinsarchiv. Dieses Archiv ist Teil des Ilmenauer Stadtarchivs und kann wie dieses genutzt werden.

Allein oder im Team haben Vereinsmitglieder eine beträchtliche Anzahl heimatgeschichtlicher Literatur erarbeitet. Einen Überblick darüber werden wir Ihnen in Kürze unter den Link Bibliografie vorstellen, haben Sie etwas Geduld.

 Der Mitgliedsbeitrag im Verein beträgt 15 € für Mitglieder ohne Einkommen und 20 € für Mitglieder mit Einkommen. Neue Mitglieder sind willkommen. Die einzelnen Mitglieder unterstützen sich gegenseitig durch Erfahrungsaustausch und fachlichen Rat und festigen gleichzeitig das Ansehen des Vereins. Mit dem Thüringerwald Verein und der Gruppe der Bodendenkmalpfleger gibt es bei entsprechenden Themen eine enge Zusammenarbeit. 

Informationen über den Verein, seine Arbeit und über die verschiedensten heimatgeschichtlichen Themen findet man auf der Internet-Seite www.alt-ilmenau.de und im Schaukasten des Vereins in der Ilmenauer Marktstraße (am Haus Nr. 4, Blumenladen). 

Der Verein möchte seine erfolgreiche Arbeit auch in Zukunft fortsetzen. Dies ist aber nur möglich, wenn wieder Mitglieder, auch jüngere, gewonnen werden können.

     

Dazu sind Sie herzlich eingeladen!